Streuobstwiesen Wanderung 2026
Zum europaweiten Tag der Streuobstwiese (letzter Freitag im April) lud der Traditionsverein Hainchen e.V. zum zweiten Mal zu einer geführte Wanderung über Teile des für die Landesgartenschau 2027 entstehenden Limeshainer Streuobstwiesen-Lehrpfads ein. Nach der ersten Veranstaltung im vergangenen Jahr folgten diesmal bereits 50 Interessierte der Einladung. Der erste Vorsitzende Chris Marvin Wolf stellte dabei einige der von der Gemeinde Limeshain zur Verfügung gestellten Projektflächen vor. Beginnend mit der Quelle in der Schlinke – dem Verbindungsweg zwischen den Ortsteilen Hainchen und Hainchen - die mit Sitzgelegenheiten künftig zum Verweilen einladen soll, ging die Wanderung zur zukünftig in Zusammenarbeit mit dem Natur- und Vogelschutzgruppe Hainchen bewirtschafteten Streuobstwiese in der Nähe der Grundschule Himbach, die vor kurzem von der Gemeinde Limeshain erworben wurde. Dort konnte der Traditionsverein bereits Bienenkästen aufstellen und Bienenvölker ansiedeln. Künftig ist eine gemeinsame Nutzung mit der Grundschule Limeshain in Planung, um so den Kindern das Thema Streuobst näher zu bringen. Eine weitere Streuobstwiese der Gemeinde Limeshain, die vom Traditionsverein bewirtschaftet wird, liegt am Ende der Klostergasse direkt am Ortseingang von Hainchen. Dort wurden im vergangenen Herbst bereits drei neue Apfelbäume – unter anderem ein „Himbacher Grüne“, eine alte Lokalsorte, von denen es nicht mehr so viele Exemplare in Limeshain gibt – gesetzt. Im vergangenen Winter und Frühjahr wurden hier auch erste Baumschnittarbeiten von Vereinsmitgliedern durchgeführt.
Eine dritte Streuobstwiese, die zukünftig vom Traditionsverein bewirtschaftet wird, liegt auf den „Hirschäckern“ oberhalb von Hainchen direkt am Waldrand mit einer sehenswerten Aussicht über Hainchen und die Naturschutzflächen „Im Rußland“ nach Altenstadt. Bereits bei der ersten Wanderung im vergangenen Jahr wurde diese Fläche besichtigt. Damals war die Fläche meterhoch mit Brombeerhecken und Efeu bewachsen und darüber hinaus mit über 40 Waldbäumen wie Fichten, Kiefern und Birken bestanden und verwildert. In Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde des Wetteraukreises haben Vereinsmitglieder im vergangenen Winter die Hecken und das Efeu gerodet und alle Bäume gefällt, die nicht auf eine Streuobstwiese gehören, um die Fläche zukünftig wieder als Streuobstwiese bewirtschaften zu können. Beide Wiesen werden von der Schafherde eines Calbacher Schäfers abgehütet – neben dem Mähen mit der Sense eine traditionelle und ökologische Art der Streuobstwiesenpflege. Zum Ausklang des Abends lud der Traditionsverein an der Quelle in der Schlinke die Erwachsenen zur Apfelweinverkostung ein. Dabei wurden verschiedene Apfelweinsorten vorgestellt (sortenrein und gemischt) ebenso wie eingekochte, unter anderem in der Schlinke wild wachsende Myrobalane (Kirschpflaume). Für die Kinder gab es Apfelsaft und Stockbrot, das mit großer Freude am Lagerfeuer gebacken wurde.
JHV2026 und ein neuer Vorstand
Ein Rückblick auf ein erfolgreiches und aufregendes Jahr 2025 mit vielen Projekten, ein Ausblick auf das kommende Jahr und auf die Landesgartenschau 2027 und Neuwahlen.
Die zweite Jahreshauptversammlung des jungen Vereins fand am 27.02.2026 im Dorfgemeinschaftshaus in Hainchen statt. Der Rückblick auf das vergangene Jahr 2025 nahm Zeit in Anspruch. Die Vereinsprojekte wie die Vereinsbenjeshecke, das Streuobstwiesen-Lehrbiotop, die Belebung der Schlinke oder der Rückbau der verwilderten Obstwiese auf den Hirschäckern sind Projekte, die uns noch einige Zeit begleiten werden. Auch wurde von einer schönen und erfolgreichen Kerb, der HeejerKerb 2025 berichtet. Ein fünftägiges Event das durch Live-Musik, DJ-Abende, Kartoffelfest und traditionellen Bräuchen, ein Highlight im Jahr 2025.
Wir sind stolz auf das, was wir als Verein im Jahr 2025 auf die Beine gestellt haben und bedanken uns ganz herzlich bei allen helfenden Händen die all unsere Projekte und die Durchführung der HeejerKerb überhaupt möglich machen.
Ein Verein lebt von ehrenamtlichen Tätigen und von Menschen die bereit sind sich einzubringen. Ein Verein ist eine Gemeinschaft und besteht aus Mitgliedern. Es freut uns daher, dass wir seit der letzten JHV über 50 Neumitglieder begrüßen durften.
Als wir den Traditionsverein Hainchen e.V. vor zwei Jahren gründeten, hätten wir nicht gedacht, dass wir Ende 2025 bereits eine dreistellige Mitgliederzahl verzeichnen dürfen. Danke an all unsere Mitglieder, es ist schön, dass Ihr dabei seid und schön zu sehen, dass der Verein wächst.
Auf der Einladung der JHV standen das erste Mal Neuwahlen auf der Tagesordnung. Bevor ein Wahlleiter gewählt wurde, bedankte sich der 1.Vorsitzende nochmals bei Laura Hacker und Philipp Henrich für die geleistete Arbeit im Vorstand und insbesondere für Ihrer Bereitschaft zur Wahl als Gründungsvorstand. Beide gaben bekannt, dass Sie aus privaten Gründen leider nicht mehr kandidieren.
Ernst Zinn wurde als Wahlleiter gewählt und führte die Neuwahlen durch. Alle Vorgeschlagenen wurden einstimmig gewählt und nahmen Ihr Amt an.
Der neue bzw. wiedergewählte Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
1.Vorsitzender Chris Marvin Wolf, 2.Vorsitzender Marcel Zinn, Rechner Julian Schott, Kassierer Hubert Hacker, Schriftführer Bastian Wagner und Beisitzer Niels Große-Lohmann und Niklas Henrich.
Unter dem Punkt Verschiedenes wurde beschlossen dem Wetterauer Naturschutzfond e.V. als Fördermitglied beizutreten.
Bereits während der Sitzung und im Anschluss wurden alle Mitglieder mit Canapés und Getränke versorgt und herzlich dazu eingeladen noch etwas miteinander zu verweilen.
Wir bedanken uns für euer Interesse und die großartige Teilnahme an unserer Jahreshauptversammlung und hoffen auf ein weiteres tolles Jahr 2026.
Projektförderung durch den Wetteraukreis
In Limeshain-Hainchen entsteht derzeit ein Streuobst-Lehrbiotop, das künftig als Lern-, Begegnungs- und Naturraum für Bürgerinnen und Bürger jeden Alters dienen soll. Ziel des Projekts ist es, die Bedeutung traditioneller Streuobstwiesen zu vermitteln, die Artenvielfalt zu fördern und altes Wissen über regionale Obstsorten und nachhaltige Landschaftspflege zu erhalten.
Auf der dreieckigen Fläche am Ortsrand von Hainchen sollen verschiedene Obstbäume gepflegt und gepflanzt werden. Ergänzt wird das Lehrbiotop durch Blühflächen, Lebensräume für Insekten, sowie geplante Informationstafeln, die anschaulich über ökologische Zusammenhänge, Pflege von Streuobstwiesen und deren kulturelle Bedeutung informieren sollen. Besonders Kinder und Jugendliche erhalten hier die Möglichkeit, Natur unmittelbar zu erleben, zu schmecken und zu verstehen.
Mit diesem Projekt haben wir uns beim Förderprogramm „Generation Nachbarschaft„ des Wetteraukreises beworben. Die Jury hat geurteilt – das Projekt wird unterstützt!
Eine tolle Nachricht für alle Engagierten im Verein und im Projekt.
Der Fördermittelbescheid in Höhe von 4.000 € wurde persönlich von Kreisbeigeordnete Marion Götz, welche gleichzeitig Vorsitzende der Jury für das Programms Generation Nachbarschaft ist, direkt an der Projektfläche unserem Verein übergaben.
Die Förderung macht vielen leichter, hilft uns das Projekt zu stemmen, gleichzeitig gibt es uns Ansporn und ist eine Wertschätzung für unsere ehrenamtliche Tätigkeit.
Wir bedanken uns herzlichst und freuen uns das Biotop, im wahrsten Sinne des Wortes, wachsen zu sehen.
Interesse am Projekt oder Interesse am Mitwirken, alle sind herzlichst willkommen!
Infos auf unserer Homepage www.tv-hainchen.de oder noch besser, melde dich einfach bei uns, wir freuen uns. Gemeinsam mehr erreichen!
Es wächst - das Lehrbiotop Streuobstwiese
Eine alte verwilderte Streuobstwiese am Ortausgang von Hainchen Richtung Himbach soll Streuobstlehrbiotop werden, dass hat sich der Traditionsverein Hainchen zum Ziel gemacht. In Kooperation mit der Gemeinde Limeshain ist diese Idee entstanden, nicht nur weil die Projektfläche sich direkt am neuen Streuobstwiesenlehrpfad befindet.
Auf dem von wilde Pflaumen und Brombeerhecken bewachsenem Baumstück soll bis zur Landesgartenschau eine vorzeigbare Streuobstwiese entstehen. Diese soll dafür da sein zu zeigen und zu verstehen wie eine Streuobstwiese funktioniert bzw. aufgebaut sein kann. Ein Ort an dem Jung und Alt zusammen kommen können, um das Interesse zu Themen wie Streuobst, Baumpflege. Insekten- und Pflanzenwelt, unserem Wasser oder geschichtliche Aspekte zu teilen und zu wecken.
Nach ersten Aufräum- und Mäharbeiten nimmt die Wiese wieder langsam Streuobst-Charakter an. Doch der Baumbestand ist alt, daher fanden sich am 08.November fleißige Helfer zusammen, um neue Bäume zu pflanzen. Drei neue Obstbäume stehen nun dort und sollen Wurzel schlagen. Zwei Apfelbäume und ein Birnenbaum. Einer der Apfelbäume ist ein „Himbacher Grüne“ besser bekannt als Himbäscher Greune.
Auf unserem Lehrbiotop darf unsere alte regionale Sorte aus Limeshain natürlich nicht fehlen. Dennoch ist man etwas skeptisch, einen Himbacher Grüne aus der Baumschule, ob hier wohl echte Himbacher wachsen? Um sicher zu gehen, möchten wir von einem der letzten echten Ur-Himbächer Bäumen Profreiser entnehmen und den Jungbaum zur Hälfte um veredeln. In wie weit dies Sinn macht, ob man einen Unterschied bei den Äpfeln sieht, wird man erst in ein paar Jahren feststellen können.
Karl-Heinz Margraf presste kürzlich erst einen Apfelsaft, sortenrein aus den Himbächern. Selbstverständlich konnte man diesen beim Setzen des neuen Baumes dort auch kosten. Ein Dankeschön an dieser Stelle für den sortenreinen Saft und die anderen überaus leckeren selbstgemachten Heißgetränke die wir zu uns nehmen durften.
Wie bereits erwähnt, soll hier ein Lehrbiotop entstehen, aus diesem Grund wurde beim Setzen der Bäume auf verschiedene Stabilisationsmethoden geachtet. So wurde der erste Baum mit einem Pfahl angebunden, der Zweite mit zweien und der Dritte im Dreiecksverbund. Zudem wurden verschiedene Blindmaterialien verwendet, um genau dies in den nächsten Jahren auf der Wiese demonstrieren zu können.
Wir möchten mit dem Lehrbiotop das Interesse von Mitmenschen wecken und Ansporn geben Gleiches im eigenen Garten oder auf Streuobstwiesen zu tun. Gleichzeitig möchten wir auch Hilfestellungen und Optionen aufzeigen.
Man sieht es geht voran, auch wenn es noch einiges an Arbeit kosten wird.
Ein Dankeschön im Namen des Vereins geht an alle helfenden Hände die am Wochenende den Sparten geschwungen haben.
Schmeckt anders als vom Supermarkt
Er ist süß und lecker, der frische Apfelsaft, stellen die Kinder fest. Eines sagt, er schmecke ganz anders als der, den es zu kaufen gibt. Und hält seinen Becher nochmal unter den laufenden Hahn der Apfelpresse.
Am Samstag den 20.September fand es statt, das erste Vereinspressen des Traditionsvereins Hainchen e.V., der im letzten Jahr gegründete Obst- & Gartenbauverein hat dieses Jahr zum Vereinspressen eingeladen und auf den ein oder anderen Besucher gehofft. Dass es gleich über 50 Besucher waren die zum Kosten des frischen Mostes oder sogar zum Helfen kamen, sorgte für freudige Gesichter. „Es schmeichelt uns sehr und bestätigt unsere Bemühungen“, sagt Chris Marvin Wolf Vorsitzender des TVHs. Besonders freut ihn, dass Kinder kamen, diese super geholfen haben und mit Spaß dabei waren.
Am Donnerstag und Freitag zuvor wurden die Äpfel gelesen und in Säcken abgefüllt, ein Dankeschön geht hier an alle die mit angepackt haben, vor allem an unsere kleinen helfenden Hände.
Der Weg vom Apfel zum Most ist schnell erklärt: Äpfel lesen, waschen, zerkleinern, pressen. Und zwischendurch ist es natürlich wichtig, ausreichend zu trinken, vorzugsweise den frischen Apfelmost. Und auch das Essen kam nicht zu kurz. Ernst Zinn versorgte die Besucher und Helfer mit leckeren Kartoffelpuffern und selbstgemachtem Apfelmus, ein Schmaus, bei dem sich anschließend noch einige die Finger leckten.
Es war ein schönes Apfelpressen, besonders das miteinander, das Arbeiten Hand in Hand und das gemeinsame Verkosten des Erfolges. Über 600 Liter Apfelmost konnten wir gemeinsam herstellen, ein Teil wird im Keller des ehemaligem ev. Gemeindehaus zu Apfelwein werden. Danke an die Gemeinde und unseren Bauhof für diese Möglichkeit unseren Vereinseigenen Apfelwein zu lagern.
Ein anderer Teil wurde abgefüllt und in Bag-In-Box-Beuteln zum Direktverzehr mitgenommen, der Rest durch abkochen haltbar gemacht.
Danke an alle die dieses Jahr da waren und unser erstes Vereinspressen zu einem tollen Erlebnis gemacht haben! Wir freuen uns schon jetzt auf nächstes Jahr und auf hoffentlich mindestens genauso viele Apfelsatfbegeisterte.
Streuobstwiesenwanderung zum Tag der Streuobstwiese
Eine Wanderung in und um die Streuobstwiesen am 25.04.2025
Anlass war der „Tag der Streuobstwiese“, der nun schon im fünften Jahr immer am letzten Freitag im April stattfindet.
Ein Tag, an dem in Deutschland und Europa das Streuobst im Mittelpunkt steht. Laut des Vereins Hochstamm Deutschland e.V. fanden zum Tag der Streuobstwiese 270 Veranstaltungen europaweit statt. Eine dieser Veranstaltungen war unsere Streuobstwiesenwanderung des TV Hainchen.
Mit Blick auf die Landesgartenschau 2027 ist die Gemeinde Limeshain in Entwicklung eines Lehrpfades zum Thema Streuobst. Das aktuelle frisch fertig gewordene Konzepthandbuch zu diesem Projekt.
Dieser Lehrpfad umfasst zwei kleinere Rundgänge, die durch einen Verbindungsweg zwischen Hainchen und Himbach auch als eine große Runde erkundet werden kann.
Auf der Wanderung wurden aktuelle Planungsaspekte und Infos über den Konzeptvorschlag erläutert und der Rundgang auf der hainchener Seite begangen.
Um die Wanderung etwas interessanter zu gestalten, erhielten die Teilnehmer einen Fragebogen – ein vom Verein entwickeltes Streuobstwiesen-Quiz, welches nicht nur für die Kleinen Wanderer einen Anreiz zum zuhören schaffen sollte.
Damit diese Fragen auch beantwortet werden konnten, gab es auf dem Weg einige Stopps mit Informationen. So zeigte man an Hand eines im letzten Herbst gesetzten Baumes die aktuellen Aufgaben und was bei der Pflege von Jungbäumen in dieser Zeit zu beachten ist. Richtig wässern, Rindenbrand erkennen und behandeln oder das Abspreizen von Leitästen. Weitere Infoschwerpunkte auf der Ruthe behandelten die Themen: Streuobst, Benjeshecke(Totholzhecke), Bienen und die Beweidung von Streuobstwiesen mit Schafen.
Am Ende der gut 3 Kilometer langen Strecke, gab es dann noch eine Erfrischung für die Teilnehmer. Unter dem Punkt Streuobst schmecken endete das Programm der Wanderung. Zur Auswahl gab für Groß und Klein selbstgemachter Apfelwein und Apfelsaft aus Äpfeln der Gemarkung.
Während der Verkostung hatten die Teilnehmer die Möglichkeiten Infoflyer und Plakate zu betrachten und offen gebliebene Fragen zu stellen.
Eine offene Frage gab es noch von Seiten des Vereins.
Der im letzten Jahr geründete Traditionsverein Hainchen e.V. ist bzw. war nämlich noch immer ohne eigenes Vereinslogo. Und genau das galt es mit Abgabe der Zettel des StreuobstQuiz noch zu wählen. Drei Logos standen zur Auswahl…, lasst euch überraschen.
Ein Dankeschön für alle die sich die Zeit genommen haben und mit uns gewandert sind. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr und auf den nächsten „Tag der Streuobstwiese“.
Obstbaumschnittkurs bei alten Bäumen
Der Traditionsverein Hainchen setzt die Säge an
Am Samstag dem 25.Januar war es soweit, der erste Schnittkurs des jungen Vereins. Ohne die Werbetrommel groß gerührt zu haben, startete der erste Obstbaumschnitt-Kurs mit 14 Teilnehmern.
Mitten in Hainchen auf einem kleinen Baumstück, mit einem recht alten Obstbaumbestand, bildete man einen Halbkreis um einen 40-50 jährigen Apfelbaum. Kursleiter Niklas Moosler, erklärte wie man erkennt, ob ein Baum vergreist ist. Dies ist wichtig zu wissen, denn die Schnitt-Methode zwischen einem Baum, der seinen Höhepunkt schon hinter sich hatte, ist ganz anders wie bei einem der sein Leben noch vor sich hat.
Zu wenige Bäume seien in den Jahren nach 2000 gesetzt worden, das Resultat, der Obstbaumbestand altert. Daher sei es nun umso wichtiger die älteren Bäume zu pflegen.
Der erste Teil des Kurses war sehr informativ und jeder Schnitt wurde ausführlich bewertet und beschrieben. Die abgeschnittenen Äste wurden auf einem Haufen gesammelt um zu sehen, wieviel man bereits einem Baum entnommen hatte. Nicht mehr wie 30% pro Jahr sollen nämlich von einem Baum entfernt werden.
Nach einer Hausgemachten Kartoffelsuppe und Würstchen ging es dann wieder an die Gerätschaften. Nun durfte jeder der wollte in Abstimmung mit Herrn Moosler die Schere oder die Säge ansetzen.
Das Fazit des Tages ist, dass es zwar einen roten Faden beim Baumschnitt gibt, es gibt Regeln an die man sich halten kann oder sollte, doch gerade bei älteren Bäumen ist es oftmals ein Abwägen zwischen mehreren Möglichkeiten. Denn nicht immer ist der beste Schnitt der gesündeste, gerade wenn durch zu große Wunden eine Pilsinfektion drohen könnte. Zudem wird in den letzten 20 Jahren anders geschnitten, als es „früher“ der Fall war. Ob das gut oder besser ist, muss jeder für sich entscheiden. Wichtig ist, je mehr Austausch und je mehr Wissen geteilt wird, desto mehr beschäftigt man sich damit.
Man nimmt immer etwas mit.
Der Traditionsverein Hainchen e.V. bedankt sich bei allen Teilnehmern und Mitwirkenden für eine erfolgreiche erste Veranstaltung im Jahre 2025. Der nächste Schnittkurs findet im November statt, anmelden kann man sich auch jetzt schon unter www.tv-hainchen.de. Hier finden Sie auch mehr Infos rund um den Traditionsverein. Wir freuen uns über jegliches Interesse, ob an unserem Verein oder dem Garten-/ Obstbau und heißen auch Neumitglieder herzlichst willkommen.
Die HeejerKerb2024
Danke an alle helfenden Hände,
an unsere Künstler und vor Allem
Danke an unsere tollen Gäste die
jedes Jahr mit uns die Kerb feiern.
Vereinsgründung
29.Februar 2024
20 Menschen
2 Ziele
1 neuer Verein